Presseinformation aktuell


Tafelchefin macht ehrenamtlich weiter



Quelle: Freie PresseVogtland-Anzeiger, Text: Peter Albrecht, Bild: Ellen Liebner, 23.Mai 2019


In der Suppenküche mit Kevin Kühnert



Quelle: Freie Presse, Text: Nicole Jähn, Bild: Ellen Liebner, 17.Mai 2019


Politischer Stammtisch
zur Kommunalwahl 2019 in der Stadt Pausa-Mühltroff
am Freitag, den 10. Mai 2019, um 18.30 Uhr im Rathaussaal Pausa



    Lassen Sie uns zu den Themen:
     
  Entwicklung von Handel, Gewerbe und Wirtschaft
  Finanzausstattung der Kommune
  Demografischer Wandel
  Unterstützung von Vereinen und dem Ehrenamt
  Ordnung und Sicherheit in der Kommune einschließlich Erscheinungsbild
  Weiterentwicklung Schulstandort
  Gewinnung von jungen Familien/Jugendlichen für den ländlichen Raum
  Gestaltung der Energiewende
     
    diskutieren mit:

  Bündnis 90/Die Grünen Thomas Hohl
  CDU Maik Kunstmann
    Michael Pohl
  Die Linke Dietmar Weißenfeld
  Freie Wähler Pausa-Mühltroff Andreas Seidel
    Arndt Rudolph
  SPD Michael Rauchfuß



  Die FDP hat aus terminlichen Gründen die Einladung zum politischen Stammtisch abgesagt.
   
  Moderation: Sabine Zimmermann
   
  Im Rahmen unserer Projektarbeit laden unsere Kolleginnen und Kollegen der Plauener Tafel ab 18 Uhr gerne alle Interessierten des Forums zu einem Nationalitätenbuffet ein.
   
  Das Team der Arbeitsloseninitiative Sachsen e.V.

Quelle: Ali Pausa, Text: Ali Pausa, Bild: Pressebüro S. Zimmermann


Familienfest beim Projekt Zukunft der Arbeitsloseninitiative Sachsen e.V.
am Mittwoch, den 29. Mai 2019, ab 14 Uhr in Plauen, Windmühlenstr. 33



  Wir laden Eltern und Großeltern recht herzlich mit ihren Nachwuchs zu unserem Frühlingsfest ein.
   
  An diesem Nachmittag werden zunächst unsere Jüngsten durch den Ballonkünstler Sven M aus Zeulenroda auf eine Zauberreise mitgenommen. Sven Mlejnek ist zu vielen Events in Amerika unterwegs und wird uns an diesem Tag viele neue Inspirationen zeigen und modellieren.
   
  Im Anschluss wird es eine Modenschau, mit Bekleidung für Damen, Herren und Kinder, geben, die ausschließlich aus Modellen der Kleiderkammern an der Windmühlenstr. 33 und Schlossstr. 15 -17 gestaltet wird und die uns zeigt, dass gutes Anziehen nicht immer vom Geldbeutel abhängig ist.
   
  Bei hoffentlich schönen Wetter können unsere Jüngsten noch verschiedene Spiele im Garten des Projektes Zukunft ausprobieren oder sich gemeinsam mit den Erwachsenen einen Überblick verschaffen, was Textilwerkstatt, Möbel- und Textilbörse oder Holzwerkstatt bieten.
   
  Natürlich sorgen wir an diesem Tag auch für das leibliche Wohl.
   
  Eine Schlechtwettervariante ist geplant – wird aber sicherlich nicht gebraucht.
   
  Haben wir Sie neugierig gemacht, dann melden Sie uns Ihre Teilnahme an –
   
  ALI Pausa – 037432 7765
  Soziales Kompetenzzentrum Plauen – 03741 280031 oder
  Projekt Zukunft Plauen – 03741 224630.
   
  Wir freuen uns auf viele neugierige Besucher an diesem Tag.
   

Quelle: Ali Pausa, Text: Ali Pausa, Bild: Ali Pausa


Die Plauener Tafel verabschiedet ihre Teamleiterin Waltraud Klarner



  Waltraud Klarner gehört seit 2000 zum Team der Arbeitsloseninitiative Sachsen e.V. Zunächst hat Waltraud Klarner in der allgemeinen Sozialberatung gearbeitet und die mobilen Tafeln in Oelsnitz und Markneukirchen geleitet. Nachdem Rosi Gottschling 2012 die Geschicke der Tafel aus Altersgründen abgegeben wollte hat sich Waltraud Klarner für die gesamte Arbeit der Tafel verantwortlich gemacht. Die erste Herausforderung war der Umzug der Tafel und Kleiderkammer in die eigenen Räume an der Schlossstr. 15 bis 17 im Frühjahr 2013. Waltraud Klarner war und ist immer für neue Projekte aufgeschlossen und war maßgeblich daran beteiligt, dass die ersten Arbeitsgelegenheiten für Flüchtlinge des Jobcenter Vogtlands bei der Tafel 2015 durchgeführt wurden. Heute gibt es ein gutes Miteinander bei der Tafel von Deutschen und Geflüchteten. Die Themen der Essener Tafel „Lebensmittel nur noch für Passdeutsche“ war bei uns nie ein Thema. Das haben wir auch der Lebenserfahrung von Waltraud Klarner und ihrer Erfahrung als Kommunalpolitikerin zu verdanken, denn neben den vielfältigen Aufgaben bei der Tafel füllt sie noch viele Ehrenämter aus.
   
  Doch alles hat seine Zeit – auch die Zeit als Teamleiterin bei der Plauener Tafel. Natürlich werden wir sie weiterhin aktiv bei der Tafel an mindestens zwei Wochentagen erleben und können weiterhin auf ihren Rat und ihre Erfahrung zählen.
   
  Wir wollen Waltraud Klarner gebührend Danke sagen und möchten dies am 22. Mai 2019 ab 14 Uhr im Tagestreff mit Suppenküche tun.
   
  Weggefährten werden zu Wort kommen und es gibt bestimmt viele Erinnerungen auszutauschen.
   
  Die Laudatio werden Sabine Zimmermann und Jonny Ansorge gemeinsam halten, denn so kennen wir Waltraud Klarner – mit allen reden und zusammenarbeiten immer an der Sache orientiert.
   
  Bei uns klappt die Zusammenarbeit zwischen CDU und den Linken.
   
  Ergänzt wird die Laudatio noch von einem Grußwort durch Markus Schlimbach, 1. Vorsitzender des DGB Sachsen und SPD-Mitglied.
   
  Sicherlich gibt es noch weitere Grußworte neben Sektempfang und Häppchen.
   
  Wir würden uns freuen, wenn Sie uns an diesem Tag bei der Verabschiedung begleiten würden und sie auch der Nachfolgerin, Frau Jana Morawetz, vorstellen können.

Quelle: Ali Pausa, Text: Ali Pausa, Bild: Ali Pausa


Mit flottem Stift



Quelle: Vogtland-Anzeiger, Text: Marlis Dähn, Bild: Marlis Dähn, 22.Februar 2019


Auf kulinarischer Weltreise



Quelle: Vogtland-Anzeiger, Text: Marlis Dähn, Bild: Marlis Dähn, 22.Februar 2019


Job trotz Handicaps


Justus Zimmer hat trotz seines körperlichen Handicaps eine Arbeitsstelle in der Beratungsstelle der Arbeitsloseniniative (Ali) Sachsen gefunden. Petra Thoss, die Teamleiterin der ALI Auerbach, lobt den Fleiß und die Fähigkeiten des jungen Mannes.


Die Arbeitsagentur unterstützt Menschen mit Behinderung – und wird bei ihrem Bemühen selbst unterstützt


Bad Brambach/Auerbach
– Justus Zimmer wohnt in Bad Brambach und arbeitet in Auerbach. Dies ist nichts Besonderes. Viele Vogtländer absolvieren täglich eine weite Anfahrt zu ihrer Arbeitsstätte. Doch der 25-jährige Justus ist behindert. Er leidet unter Verarbeitungsstörungen und hat Probleme mit dem Rücken. Seine Arbeitsstelle hat er in der Auerbacher Beratungsstelle der Arbeitsloseninitiative (Ali) Sachsen gefunden. Als gelernter Bürokaufmann wird er dort sehr geschätzt.
„Justus Zimmer ist nun schon einige Monate in unserem Team. Er ist unser Computerexperte, hilft aber auch bei so manchem Kundengespräch”, lobt Petra Thoss, die Teamleiterin der ALI im Bereich Auerbach. Der Startschuss für seine Arbeit fiel mit einem Praktikum. „Das habe ich Anfang
vergangenen Jahres absolviert. Mir hat es gefallen und die ALI- Leute waren auch mit meinen Leistungen zufrieden”, berichtet Justus Zimmer. In der Fahrtstrecke vom Wohnort bis zur Arbeitsstelle sieht der junge Mann kein Problem, „ich darf Auto fahren und habe einen kleinen Opel Corsa”, so Justus.
Große Anerkennung bekommt Justus Zimmer für seine gewissenhafte Arbeit. Akribisch führt er die Arbeitszeitkonten der 25 ALI-Mitarbeiter, organisiert Klienten-Gespräche, erstellt Statistiken und Analysen und kümmert sich um die Büro-EDV.
„Vor allem die Excel-Software ist mein Spezialgebiet. Gibt es bei unseren Büro-Computern technische Probleme, lass ich nicht eher locker, bevor alles geklärt ist”, versichert der junge Mann, der in seiner Freizeit gern Phantasie-Romane liest.
Geholfen bei der Einstellung von Justus hat Arbeitsvermittler Michael Schneider vom Jobcenter der Agentur für Arbeit Plauen. „Herr Zimmer ist zu 30 Prozent behindert, wird aber von der Agentur einem Schwerbehinderten gleichgestellt. Das ist wichtig für den Arbeitgeber, der dafür einen Eingliederungszuschuss von bis zu 70 Prozent des Gehalts bekommt. Und das für acht volle Jahre”, erklärt Michael Schneider. In welcher Höhe Justus Zimmer bezuschusst wird, unterliegt dem Datenschutz.
Zufrieden zeigt sich Justus Zimmer über die unbürokratische Unterstützung durch Arbeitsvermittler Michael Schneider. „Er stand mir seit meinem Berufspraktikum hilfreich zur Seite und hat mir zu einer prima Arbeitsstelle verholfen. Hier in der ALI habe ich eine sinnvolle Aufgabe gefunden, fühle mich wohl und verdiene vor allem mein eigenes Geld”, freut sich Justus Zimmer, der nun auch einen Wohnungswechsel nach Auerbach in Erwägung zieht
Hintergrund
Arbeitgeber ab 20 Mitarbeitern sind gesetzlich verpflichtet, mindestens fünf Prozent Schwerbehinderte einzustellen. Geschieht dies nicht, ist eine Ausgleichsabgabe zu entrichten. Das Landratsamt stelit fest, ob ein Mensch als schwerbehindert gilt.
Dies ist ab einer Behinderung von 50 Prozent der Fall. Menschen mit einem Behinderungsgrad ab 30 Prozent (aber unter 50 Prozent) werden Schwerbehinderten gleichgesteilt, wenn der Erhalt oder die Aufnahme eines Arbeitsplatzes durch die Behinderung gefährdet ist.

Quelle: Vogtland-Anzeiger, Text: Hagen Hartwig, Bild: haha, 19.Februar 2016


ZDF dreht in Plauener Tafel


Das Drehteam des ZDF interviewte gestern die Mitarbeiterin der Plauener Tafel Bärbel Oberländer, die in das Projekt der Sozialen Teilhabe am Arbeitsmarkt integriert ist


Ein Team des ZDF besuchte gestern die Plauener Tafel. Es drehten einen Beitrag zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen und wie sich das Projekt der sozialen Teilhabe am Arbeitsmarkt entwickelt.


Plauen – Es ist bekannt, dass in Ostdeutschland die Zahl der Langzeitarbeitslosen kaum zurück geht. Deswegen wurde das ZDF auch auf das Vogtland aufmerksam und drehte gestern in der Plauener Tafel, die zur Arbeitsloseninitiative Sachsen gehört, einen Beitrag zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen. Denn wer über längere Zeit arbeitslos war, hat hier die Möglichkeit in eine Art Förderprogramm des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales integriert zu werden.
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat 105 Jobcenter mit mehr als 10000 Förderplätzen für Langzeitarbeitslose ausgewählt, die arn Programm ”Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt” teilnehmen dürfen. Unter diesen Jobcentern ist auch das aus dem Vogtland, welches seit Anlaufen des Projektes im November über 100 Förderplätze verfügt. Bärbel Oberländer (58) hat solch eine Stelle bekommen und berichtete gestern dem ZDF, wie esihr in diesem Projekt ergeht.
„Bereits halb neun war das Drehteam vom ZDF da und hat innerhalb von zwei Stunden den Betrag im Kasten gehabt. Sie haben Martina Kober vom Jobcenter und Bätbel Oberländer interviewt „ wie Konstanze Schumann von der Plauener Tafel nach den Dreharbeiten mitteilte. Die Förderung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales konzentriert sich auf zwei Gruppen mit besonderen Problemlagen und langen Arbeitslosengeld-II-Bezug. Ein Förderschwerpunkt liegt auf Leistungsberechtigten, die wegen gesundheitlicher Einschränkungen besonderer Förderung bedürfen. Die soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt soll Menschen wie Bärbel Oberländer helfen, einen Weg aus der Langzeitarbeitslosigkeit zu finden.
„Sollte die sich zuspitzende Lage im Iran nicht eine längere Sendezeit als vorgesehen beanspruchen, wird der Betrag bereits heute um 19 Uhr im Heute-Journal im ZDF zu sehen sein“ sagte Konstanze Schumann.

Quelle: Vogtland-Anzeiger, Text: Clemens Zierold, Bild: I.Pastierovic, 5.Januar 2016


 

Nach „Schnupperphase“ alles klar


Bei der Sortierung der täglich angelieferten Lebensmittel sind acht Asylbewerber eingesetzt


Sichtlich beeingdruckt von der Arbeit des Teams der Plauener Tafel und anderen Angeboten des Sozia- len Kompetenzzentrums zeigten sich am Donnerstag die Mitglieder des Sozialausschusses bei einem Besuch vor Ort.


Plauen – ”Der Boss bin ich”, sagt Waltraud Klarner und das glaubt man der stämmigen resoluten Frau mit dem gro8en sozialen Herz aufs Wort. Doch die ”Ansprache” gilt nicht den Mitgliedern des Sozialausschusses, die das Kompetenzzentrum in der Schlossstraße am Donnerstag besuchen. Die Team-Chefin beantwortet damit in ihrer direkten Art indirekt die Frage, wie die seit einiger Zeit bei der Sortierung der täglich angelieferten Lebensmittel eingesetzten sechs Asylbewerber „ihre Sache” machen. Nach einer gegenseitigen „Schnupperungsphase” sei alles klar gewesen, fügt sie an. Ein junger Mann schaue sich zwar während der Arbeit immer mal im Haus um, „aber das bekommen wir schon hin.” Sozialbürgermeister Steffen Zenner nennt es interkulturelle Vernetzung in der Praxis, was da gerade in der Ausgabestelle praktiziert wird und wofür sich die sechs jungen Männer freiwillig meldeten. 20 Stunden die Woche sind sie eingesetzt, sechs Monate maximal – wenn ihre Integrationskurse beginnen, auch mal kürzer.

Garderobe für Bewerbung 

Zuvor hatten sich die Ausschussmitglieder im Küchentrakt und der Kleiderkammer umgesehen. Hier können sich Bedürftige mit entsprechendem Nachweis nicht nur – wie der Name vermuten lässt – mit Garderobe versorgen, sondem auch mit Haushaltsgeräten jedweder Art. Geplant ist ein Repair-Cafe, in dem elektrische Geräte mit vertretbarem Aufwand wieder hergerichtet werden können. Und was die Garderobe betrifft: „Niemand muss verwahrlost zum Bewerbungsgespräch gehen”, verweist die Team-Chefin auf die Vielfalt des gut Erhaltenen. Und natürlich sind die Empfänger froh und das Team stolz, dass mittlerweile fast alle Discounter und Le- bensmittelketten im Boot sind, wenn es um die Lieferung frischer Ware geht. „Wir können uns nicht beschweren”, sagt Klarner, was mitunter auch bedeutet, „wir trauen uns nicht, uns zu beschweren” – wenn wie am Donnerstag Grünwaren ankommen, die eigentlich in die Abfalltonne gehören. Doch das sei die Ausnahme. Bedürftige erhalten zwei Mal wöchentlich eine Portion, die wieder- um aus zwei flachen Kisten besteht – Zum Unkostenbetrag von jeweils vier Euro, gefüllt mit Waren des täglichen Gebrauchs, Obst, Gemüse und was sonst noch außer der Reihe ge- spendet wird. Inzwischen gibt es sogar eine eigene Bäckertour frühmorgens durch Plauen.

Auch Drogen spielen Rolle

Anschließend informiert die Geschäftsführerin des Jobcenters, Martina Kober, über die Arbeit dieses Gremiums. Augenscheinlichster Erfolg: Seit 2005 sank die Zahl der Hartz IV-Empfänger im Vogtland um 42 Prozent. Allerdings sind auch zwei Drittel bis drei Viertel der Arbeitslosen in diesem Bereich angesiedelt. Von den rund 10200 so genannten Bedarfsgemeinschaften (Arge) gibt es rund die Hälfte in Plauen, darunter wiederum 2159 Jugendliche. Kober verwies auf die Probleme, langzeitarbeitslose Jugendliche etwa die Hälfte der 350 als bedürftig geltenden – in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Oft fehlten Schul- oder Berufsabschlüsse, spielten auch Drogen eine Rolle. Dabei seien Arbeitgeber zunehmend bereit, auch leistungsschwächeren Schülern eine Chance auf Erstausbildung zu bieten. Das Jobcenter wiederum leiste Unterstützung, indem es Mittel für den Erwerb eines Führerscheines oder auch eines gebrauchten Autos zur Verfügung stelle, um die Ausbildung aus geagrafischer Sicht nicht zu gefährden, sagt Kober.

Immer auf Geld-Suche

Welch ungewöhnliche Wege man geht, um „Geld” ins Vogtland zu holen, hatte zuvor bereits Ali-Chefin Konstanze Schumann berichtet. Nachdem zugesagte Hilfe aus sächsischen Ministerien ausgehlieben war, sei sie dem Tipp eines Gewerkschafters gefolgt, doch mal die Otto-Brenner-Stiftung zu kontaktieren. Über deren bisherigen Bekanntheitsgrad sprachen die Gesichter der Ausschussmitglieder Bände. Aber es klappte. Schumann stellte ihr Projekt vor, 80000 Euro wurden genehmigt, ein Kühlfahrzeug gabs noch „obendrauf”. Zehn Arbeitsplätze werden so ab 1. Februar geschaffen in der Hoffnung, nach einem Jahr erneut finanziell bedacht zu werden. Und schließ1ich räumte die Jobcenter-Chefin auch noch mit dem Gerücht auf, dass Asylbewerber „vom Amt” das große Geld abräu- men. Von den rund 2400 Asylbewerbern im Vogtland sind 219 Menschen im Jobcenter registriert und haben damit Anspruch auf Sozialleistungen, also die Zahlung von Unterkunft und Heizkosten, wie deutsche Hartz IV-Empfänger auch. Für rund 300 Asylbewerber übernimmt die Arbeitsagentur zudem Förderleistungen für Sprachkurse. Denn die Sprachkenntnisse, besser deren Fehlen, sei noch immer das Hauptproblem. Von besagten 219 Asylbewerbern verfügen Kober zufolge 164 über keine „verwertbaren Deutschkenntnisse”. Fazit von Bürgermeister Zenner nach zweistündiger Ausschuss-Sitzung der etwas anderen – interessanteren – Art: ”Das Jobcenter leistet beste Arbeit, wie anders wäre es sonst zu erklären, dass es immer wieder unter ganz wenigen bunderweit für Modellprojekte ausgesucht wird.

Projekte in diesem Jahr

Sieben Mitarbeiter sind im hauptamtlich beschäftigt. In den Bereichen Umweltschutz/Arbeitslosenarbeit sind derzeit 37 Plätze belegt, weilere sechs ab 1. März und nochmals 14 ab 1. Mai. In das Projekt Soziaie Teilhabe am Arbeitsmarkt sind 24 Menschen integriert. Als Alltagsbegleiter beschäftigt sind 20 Ruheständler und Arbeitslose. Im Rahmen des Bundesfreiwiiligendienstes sind insgesamt neun Plätze mit Flüchtlingsbezug belegt. Im Rahmen der Ehrenamtsstiftung „Wir für Sachsen” sind 72 Plätze beantragt. Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwand (früher Ein-Euro-Jobs) sind derzeit 20 vorhanden, weitere 45 Plätze sind beantragt.

Plauener Tafel


In zehn Ausgabestellen im gesamten Vogtland versorgte die Plauener Tafel im Vorjahr 59210 Bürger mit rund 448900 Kilogramm Lebensmitteln. Im Tagestreff der Suppenküche wurden 11278 Portionen ausgegeben. Zur Weihnachts-Charity wurden 250 Portionen Weihnachtsessen ausgegeben. 80 Gäste nahmen an der Kinderweihnachtsfeier teil. Die angebotenen zwölf Bildungsveranstaltungen verzeichneten 340 Teilnehmer. Die Kleiderkammer registriert 1425 Kunden, an die über 47800 Kleidungsstücke (ohne Kleinteile) ausgegeben wurden. 143 Kunden wurde Llnterstützung bei Bewerbungen zuteil.

Quelle: Vogtland-Anzeiger, Text: Torsten Piontkowski, Bild: Archiv, 16. Januar 2016


 

Archiv Presseinformation aktuell 2013 bis 2015

zu den Archiv-Seiten Presseinformation aktuell


nach oben